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Hauseigentümer können 80 Prozent Heizenergie einsparen
dena zeigt Deutschlands beste Altbauten

Babenhausen Sanierung 80 Prozent der Energie für Heizung und Warmwasser können Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern durch eine energieoptimierte Sanierung im Durchschnitt sparen. Das ist das eindrucksvolle Ergebnis des Modellvorhabens "Niedrigenergiehaus im Bestand" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Möglich werden diese Einsparungen durch eine sehr gute Wärmedämmung, optimal schließende Fenster sowie zeitgemäße Heizungs- und Lüftungsanlagen.

Babenhausen nach der Sanierung Mit der beispielhaften energetischen Sanierung von 143 Wohngebäuden im gesamten Bundesgebiet hat die dena jetzt bewiesen: In allen Typen von Wohnhäusern lässt sich der Energieverbrauch durch innovative Techniken deutlich verringern. Moderne Dämmstoffe, Fenster und Anlagentechnik sparen nicht nur viel Energie, sondern sorgen auch für höheren Wohnkomfort und steigern den Wert des Hauses.

"Vom denkmalgeschützten Fachwerkhaus über Gründerzeitbauten bis zum klassischen Einfamilienhaus und dem 11-geschossigen Plattenbau sind alle Gebäudetypen in unserem Modellvorhaben vertreten. In allen Gebäudetypen und Altersklassen konnten wir den Energiebedarf deutlich senken", erklärte dazu Felicitas Kraus, die zuständige dena-Bereichsleiterin. Die sanierten Altbauten benötigen nur halb soviel Energie wie vergleichbare Neubauten und scheuen selbst den Vergleich mit modernsten Passivhäusern nicht: Im Schnitt wurde der Endenergiebedarf - also der Bedarf an gebrauchsfertigen Energieträgern wie z.B. Heizöl - um 70 bis 80 Prozent gesenkt, in Einzelfällen sogar um ca. 90 Prozent. Unter den sanierten Gebäuden befinden sich 40 Ein- und Zweifamilienhäuser sowie 13 kleine Mehrfamilienhäuser mit weniger als 300 qm Wohnfläche.

Oldenburg, vor der Sanierung  Oldenburg, nach der Sanierung
Erneuerbare Energien werden Standard

"Gebäudesanierungsprogramm" bietet zusätzlichen Förderanreize zur Energieeinsparung im Wohngebäudebestand. Neu: Für die Sanierung auf ein Energiebedarfsniveau, das um 30 Prozent besser ist als die Anforderungen an einen Neubau, wird ein Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent des Darlehensbetrages gewährt.
Das Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand" der dena wird unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, der BASF Aktiengesellschaft sowie dem Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft e.V.

Ihre Ansprechpartnerin:
Stella Matsoukas
Telefon-Nummer: 030.726165.657
Fax-Nummer: 030.726165.699
E-Mail-Adresse: presse@dena.de

Quelle: dena

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