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RFID-Technik jetzt auch im Bauwesen

RFID Technik RFID steht für Radiofrequenz-Identifikation. Diese Technik ermöglicht es, Objekte berührungslos und ohne Sichtkontakt per Funk zu identifizieren. Industrie und Handel setzen auf RFID als Zukunftstechnologie, um Geschäftsprozesse zu optimieren, Prozesskosten zu senken und die Produktsicherheit zu erhöhen.
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, informierte sich auf der Messe BAU 2007 in München über den aktuellen Stand der Verbund-Projekte "Potenziale von RFID-Technologien im Bauwesen", die von seinem Ministerium gefördert werden. In einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) bearbeiten die Fraunhofer-Institute Bauphysik (IBP) und Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) das Teilprojekt "Kennzahlen und Bauqualität/ Bauphysik".

Ferner beteiligt ist die TU Dresden mit dem Teilprojekt "Intelligente Bausysteme/ Stahlbetonbau" und die BU Wuppertal mit "Integrierte Wertschöpfungsmodelle/ Personalund Warenlogistik". Die Koordinierung der ARGE obliegt dem IBP. Als weitere Partner sind Firmen direkt in die Projekte integriert.

RFID Misnister Das IBP zeigte auf dem Messestand die exemplarische Anwendung der Radio-Frequenz-Identifikation (RFID) mit elektronischen Etiketten. Als Prototyp diente eine Fassade, ausgestattet mit Vakuum-Isolations-Paneelen (VIP) und integrierten Innendrucksensoren sowie ein Wohndachfenster. Über Funkwellen lesbare Datenträger, sog. Tags, ist es möglich, dem eingebauten Bauelement als "funktionale Einheit" umfassende Informationen auf dessen gesamten "Lebensweg" mitzugeben. So können bei Bedarf über sprachgesteuerte Schnittstellen ganze Einbauanleitungen und sogar Filme abgerufen werden. Dem Monteur stehen wichtige Informationen zu Wartungsarbeiten in seiner Landessprache zur Verfügung, die in das Lesegerät geholt und mit den aktuellen Bauteildaten verglichen werden können.

Weiterhin kann ein Soll-Ist-Protokoll als Einbau- Abnahme inklusive der Angaben zu korrekt ausgeführten Luft- und Dampfsperrschichten dokumentiert werden. Alle relevanten Daten rund um das Produkt einschließlich Service- Daten lassen sich somit auf Datenträgern speichern und jederzeit abrufen.

Diese Technologie ist für das Baugewerbe besonders interessant, da sich damit erhebliche Qualitätsverbesserungen und Kosteneinsparungen erzielen lassen. Erforscht wird derzeit, welche Technik sich für das jeweilige Bauprodukt eignet und wie sich Wertschöpfungsketten zusammenfügen und optimieren lassen. Der Dachraum mit dem Wohndachfenster dient als Demonstrationsobjekt für diese IBP-IMSForschungsarbeiten.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.RFIDimBau.de

Projektleitung:
Dipl.-Phys. Norbert König Fraunhofer-Institut für Bauphysik
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 (0) 711/970-3370
E-Mail: norbert.koenig@ibp.fraunhofer.de

Quelle: Fraunhofer Institut

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